Schwerpunkte

Erfahren Sie in diesem Bereich detaillierte Informationen über die unterschiedlichen Schwerpunkte von Andreas Hück in seiner Arbeit. Fahren Sie einfach mit der Maus über die verschiedenen Begriffe dieser Auflistung um das Ausklappen der Detailtexte zu aktivieren.

Überblick der Tätigkeitsschwerpunkte

Psychotherapie

Psychotherapie ist ein aktiver Prozess, in dem das Gegenüber die Möglichkeit hat, sein inneres Erleben wie z.B. Angst, depressive Verstimmung oder Blockaden zu reflektieren. Sie ermöglicht, den psychologischen Zusammenhang zwischen innerem Erleben und der eigenen Geschichte mit möglicherweise belastenden Erfahrungen, seinen persönlichen Werten und Überzeugungen herzustellen. Dieser Erkenntnisgewinn hilft, sich von alten Blockaden und Mustern zu lösen und neue Wege auszuprobieren.

Psychologische Beratung

In einem gemeinsamen Gespräch hat das Gegenüber Gelegenheit, über sein Problem zu reflektieren und auch die Sicht seiner BeraterIn einzuholen. Die Beratung begleitet bei der Lösungssuche und auch bei der Umsetzung der gefundenen Lösungswege.

Coaching

Coaching hilft Ihnen, Ihre beruflichen und persönlichen Ziele zu konkretisieren und zielgerichtet umzusetzen. Sie klären Ihre Rolle im Beruf und privaten Umfeld, erweitern Ihre Handlungsmöglichkeiten und lernen, aktuelle Probleme und Konflikte lösungsorientiert anzugehen.

Supervision

Supervision unterstützt Sie und Ihr Team bei der Verbesserung Ihres personalen, beruflichen oder ehrenamtlichen Handelns. Im Fokus stehen entweder die Arbeitspraxis (Fallsupervsion), die Zusammenarbeit des Teams untereinander oder die Organisation des Supervidanden.

Herr Hück arbeitet mit unterschiedlichen Berufsbildern zusammen: ErzieherInnen, KrankenpflegerInnen, PsychotherapeutInnen, LehrerInnen, Führungskräfte aus dem Profit- und Non-Profit-Bereich.

EMDR

Mit EMDR (Eye Movement Desensitization & Reprocessing) ist eine von Francine Shapiro in den USA entwickelte Methode der Traumaverarbeitung gemeint. Nach strukturierten Vorbereitungen wird mittels bilateraler Stimulationen, z.B. Augenbewegungen, beidseitigen Handberührungen oder beidseitige Töne, die Verarbeitung von belastenden Erlebnissen im Gehirn angeregt, so dass die Erinnerungen ihre Belastung verlieren.

EMDR ist keine Gesprächstherapie. Während der Sitzung werden Sie dazu ermutigt, wenig zu reden. Wichtig ist nur, den Prozess in Gang zu halten.

Es gilt das allgemeine Prinzip: Weniger ist mehr! Es ist wichtig, dass Ihr Prozess läuft. Sie werden gelegentlich unterbrochen und gefragt, ob sich etwas verändert hat (bei Ihren Gefühlen, Gedanken, bildhaften Erinnerungen oder auf der Körperebene). Sie sagen dann kurz, was geschehen ist. Eigentlich müssen Sie inhaltlich gar nichts Genaues mitteilen, wenn es für Sie peinlich ist oder es sich um vertrauliche Themen handelt.

Besonders gravierende Ereignisse werden zu unser aller Schutz eher nur angerissen. Es reicht für den EMDR-Prozess, wenn Sie das Bild der belastenden Situation vor Augen haben und den Gefühlen Platz geben.

Bei "einfachen" Traumatisierungen durch ein schwerwiegendes Ereignis sind in der Regel nur wenige EMDR-Sitzungen nötig. Je heftiger die Gefühlsaktivierung durch Auslöser ist, umso leichter erreicht man die Thematik und kann die Verarbeitung anstoßen.

Bei vielfach und anhaltend traumatisierten Menschen ist immer eine begleitende psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung nötig, die EMDR-Sitzungen finden im Rahmen eines Gesamtkonzeptes statt. Hierbei werden meist deutlich mehr Sitzungen nötig, um Effekte zu erzielen. Der Erfolg ist dann allerdings nachhaltig, weil Altes endlich einmal alt sein darf und losgelassen werden kann. Viele PatientInnen beschreiben dies als erleichternd und befreiend.

EMDR wird beständig weiterentwickelt und wird nicht mehr nur bei Psychotraumata eingesetzt, sondern bei Ängsten, Depressionen, Zwängen, Süchten, prolongierter Trauer und chronischen Schmerzen wie Migräne.

Bei Fragen zu den professionellen Schwerpunkten von Andreas Hück, senden Sie bitte eine Email an folgende Adresse: kontakt@hueck.lu